wandergitarre auf reisen

Teil 5 - Wald und Wiesen

Hier nun die weitere Fortsetzung meiner Geschichte mit der kleinen Gitarre!


Obwohl wir nun schon Ende April hatten, war es morgens immer noch bitter kalt.

"Das war wirklich zum Heulen!"


Und während der Frost immer noch auf den Wiesen lag, waren die Talsperren und Seen wieder randvoll mit Wasser.

"Bitte nicht schon wieder nasse "Füße"!"


Dann endlich kam die Sonne durch. Erst jetzt merkte man, wie weit die Natur schon war und in welch leuchtenden Farben die Wälder erstrahlten.

"Gut eingebettet!"


Überall auf den Wiesen waren nun die Kühe wieder zu sehen - nicht selten mit einigen Kälbchen an ihrer Seite.

"Erst musste die Mama-Kuh die Lage klären, dann konnte mich das Kälbchen auch mal beschnuppern."


Kleine weiße Daunenfedern leuchteten in der Sonne auf dem Waldboden. In der Hoffnung, dass dies liebe Federvieh nur mit dem Schrecken davon gekommen war, nutzte ich diese eher unscheinbare Ansammlung als Fotokulisse.

"Endlich kam ich mal weich und flauschig zum Liegen."


Ein großer Augenblick für mich war dann der Moment, wo eines der Bilder als Fotoposter auf Leinwand im Schaufenster der "Fundgrube" ausgestellt wurde. Mittendrin in der großen Vielfalt der Angebote nun also auch ein wenig Kunst!

"An dieser Stelle möchte ich daran erinnern, dass jeder mich in seiner Wohnung an der Wand haben könnte!"


"Eigentlich dürfen Sie hier nicht fotografieren. Aber ich habe Sie schon einmal mit der Gitarre am Schloß Homburg gesehen... Da mach ich mal eine kleine Ausnahme."

Mit diesen Worten der freundlichen Dame gelangen nachfolgende Aufnahmen aus dem Heimatmuseum "Haus Dahl".  Dafür nochmal ein herzliches "Dankeschön"!

"Das war was für kleine Leute damals. Da hätte ich gut hingepasst!"


Der Wonnemonat Mai begann verregnet und kalt. Ein Tag, wo man am Besten hinterm warmen Ofen saß. Dass ich mich allerdings dann doch noch aufraffte und die Bilder trotz Regen machte, habe ich nicht bereut, zumal der alte Mann mich so schön verwirrt anschaute und die Gitarre dann achtlos liegenließ...

"Schon wieder Regen..."


Spiegelungen im Wasser sind für mich immer von großer Faszination. So auch an dieser kleinen Brücke. Ein wenig ängstlich sah sie aus, die kleine Gitarre. Und das nicht ganz unbegründet, denn schon ein kleiner Windzug hätte sie ins Wasser gestoßen.

"Schon wieder so ein riskanter Einsatz. Und da soll man keine Angst haben?"


Meine immer noch anhaltenden Kieferschmerzen führten mich, zwecks einer Computer-tomographie, in das kleine Städtchen Olpe. Natürlich nutzte ich auch diesen unfreiwilligen Ausflug für einen kleinen Rundgang und einige Impressionen.

"Es war wie eine Reise in die Vergangenheit."

"Irgendwie habe ich mich da richtig wohl gefühlt. Es fehlte nur der passende Minnesänger!"


Durch einen ehemaligen Kollegen von der Post erfuhr ich von dieser alten Hütte aus dem Jahre 1721. Hier war Vergänglichkeit zum Greifen nahe.

"Hoffentlich muss ich nicht so lange irgendwo stehenbleiben. Grünspan ist zwar farblich nicht schlecht, aber..."


Noch immer hatte Seen und Talsperren sehr viel Wasser und an manchen Stellen trat es noch weit übers Ufer. Dahin zog es mich dann auch wieder - natürlich in Gummistiefel und mit meiner Gitarre...

"Akrobatik pur!"


Tiere auf den Wiesen des Bergischen Landes prägen das Bild meiner Heimat und sind für mich immer wieder mal ein Foto wert.

"Das hat sowas von Cowboy und Indianer."


Um die Gitarre einmal in das Verhältnis zum Wald zu setzen, habe ich mehrere Tage hintereinander verschiedenste Orte aufgesucht. Das war wirklich kein leichtes Unterfangen, da die Kamera immer wieder an ihre Grenzen kam. Irgendwie schien sie nicht so recht zu wissen, was sie nun scharf stellen soll - und ich wusste es manchmal auch nicht. Denn wie heißt es doch so schön: "Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht!"

"Da kann man sich ganz schön klein vorkommen."

"Die entfernte Verwandtschaft mit mir lässt sich allerdings nicht verleugnen!"


Ein Besuch bei der Gärtnerei "Findling" in Wipperfürth bot wunderschöne, mediteran anmutende Fotokulissen. An dieser Stelle einen herzliches "Dankeschön" für die Möglichkeit dort zu fotografieren!

"Ein schöner Ort zum Feierabend!"


Der Altenberger Dom ist durch seine vielzähligen Konzertveranstaltungen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Auch wenn ihm die typischen großen Kirchtürme fehlen, besticht er doch durch seine wunderschöne Bauweise und die herrliche Lage im Grünen.

"Da kam ich mir sehr winzig vor!"


Der Inbegriff einer Wandergitarre ist ohne Zweifel ein gemütlicher Abend am Lagerfeuer.

"Hier gehöre ich hin!"


Das nicht jede Kirche grau sein muss, zeigt dieses hübsche Gotteshaus in Rönsahl.

"Da kommt wieder Farbe ins Leben!"


Ich weiß nicht wie oft ich an dieser Pferdekoppel mit diesem herrlichen kleinen Ponyfohlen vorbeifuhr, bis ich endlich den Besitzer antraf und die Erlaubnis hatte ein paar Fotos zu machen. Auf der Wiese selbst stellte sich das Unternehmen dann allerdings als recht schwierig heraus, denn ständig versuchte eines der Ponys die Gitarre anzuknabbern.

"Ich bin eben zum Anbeißen schön!"


Von der Straße aus kaum zu sehen stand dieser bunte Bauwagen an einem Waldrand. Ein Mittelding zwischen Villa Kuntabunt und "Löwenzahn". Vor allem aber farbenfroh.

"Da hätte ich gerne gewußt was da wohl drin ist."


Auf dem Rückweg vom bunten Bauwagen zum Auto ergab sich die Gelegenheit Zeuge der modernen Heuernte zu sein.

"Voll abgefahren!"


Bäume haben für mich etwas Faszinierendes. So auch jener Baum, dessen Ast sich weit zur Seite streckte, gerade so, als ob er jeden Moment umfallen könnte. Da bot sich die Gitarre als "Stütze" unweigerlich an. Dass sie dabei selber in der Luft hing, bleibt das Geheimnis des Fotografen.

"Ich bin doch kein Affe, der im Baum rumklettern muss!"


Ganz in der Nähe des Baumes standen zwei alte Wassertanks auf Anhängern. Der Gedanke an Aussprüche wie "einen Karren, den man aus dem Dreck ziehen muss" oder "auf ein falsches Gefährt setzen" waren Anstoß für die Fotos.

"Mal sehen wann ich zum alten Eisen, bzw. altem Holz gehöre."


Irgendwann habe ich es mir angewöhnt eine kleine Visitenkarte an die Autoscheibe zu machen. Vor allem dann, wenn ich mit dem Wagen irgendwo dumm auf den Nebenstraßen und -wegen herumstehe.

"Sollte man diese Karte mal zu sehen bekommen, dann bin ich bestimmt ganz in der Nähe!"


Wie es weitergeht:

Bei Interesse an den Bildern: